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hilfebedarfe

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hilfebedarfe [28.11.2012/ 15:00]
Mechthild Lärm
— (aktuell)
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-Die Hilfebedarfe 
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-|   \\ Hilfebedarf  |   \\     \\ Definiton  | 
-|   \\ S - Selbständig  |   \\     \\ Der Bewohner führt diesen Teil der Verrichtungen vollkommen selbständig aus.  | 
-|   \\ A - Anleitung  |   \\ Anleitung bedeutet, dass die Pflegeperson bei einer konkreten Verrichtung den Ablauf der einzelnen Handlungsschritte oder den ganzen Handlungsablauf anregen, lenken oder demonstrieren muss.  \\   \\ Beispiel: Der Bewohner kann sich waschen, sofern jemand bei ihm ist und jeden Handlungsschritt  ansagt  |   \\ Im TAGESPLAN wird der Hinweis notiert, in welcher Form allgemein angeleitet wird. Zum beispiel wertschätzend bei Menschen mit Demenz; konsequent strukturierend bei Menschen mit Depression.  \\   \\  | 
-|   \\ B - Beaufsichtigung  |   \\ Bei Beaufsichtigung steht die Sicherheit beim konkreten Handlungsablauf der verrichtung im Vordergrund. Beaufsichtigung ist notwendig, wenn ein Selbstgefährdung besteht.  \\   \\ Beaufsichtigung beinhaltet auch die Kontrolle, ob die betreffenden Verrichtungen in der Erforderlichen Art und Weise durchgeführt werden.  \\  \\ Beispiel: Beim Rasieren durch unsachgemäße Benutzung der Klinge oder des Stroms.  |   \\ Das Ausmaß der beaufsichtigung wird in Stichworten im TAGESPLAN unter Hinweise vermerkt.  \\   \\ „B: wird Tätigkeit zu Ende geführt?“  \\  \\ „B: körpernah, da Sturzgefahr?“  \\  \\ „B: wenn schwankender Gang, Ansprechen, ggf. tÜ“  \\  \\  | 
-|   \\ U - Unterstützung  |   \\ Unterstützung bedeutet, den Bewohner durch die Bereitstellung sächlicher Hilfen in die Lage zu versetzen, eine Verrichtung selbstständig durchzuführen.  \\   \\ Beispiel: Zahnbürste vorbereiten, Waschutensilien hinstellen, Rollator bereit stellen  |   \\ Die Art der Unterstützung wird im TAGESPLAN im entsprechenden Feld vermerkt.  | 
-|   \\ tÜ - Teilweise Übernahme  |   \\ Bei einer teilweisen Übernahme wird eine unmittelbare personelle Hilfe bei der Durchführung einer Verrichtung berücksichtigt. Teilweise Übernahme bedeutet, dass die Pflegeperson den Teil der Verrichtungen des täglichen Lebens übernimmt, den der Bewohner selbst nicht ausführen kann.  \\   \\ Eine teilweise Übernahme schließt Anleitung, Beaufsichtigung und/oder Unterstützung ein, diese muß also nicht zusätzlich erwähnt werden.  \\  \\ Beispiel: Patient fängt mit der Körperpflege, die Pflegekraft übernimmt, wenn der Patient nicht mehr weiter kann, Hilfe beim Gehen mit dem Rollator  |   \\ Es wird schriftlich ergänzt, welche Tätigkeiten vom bewohner durchgeführt werden. Damit wird der Blick auf die Ressourcen gefördert. Zum Beispiel: „ Hand reichen, Bewohner zieht sich daran hoch“.  | 
-|   \\ vÜ - Vollständige  Übernahme  |   \\ Vollständige Übernahme beduetet, dass die Pflegeperson alle Verrichtungen ausführt, die der Bewohner nicht ausführen kann.  |   \\ Die Tätigkeit wird vollständig von der Pflegekraft übernommen.  | 
-|   \\ E - Erschwerende Bedingungen/ spezielle pflegerschwerende Faktoren  |   \\ Spezielle pflegerschwerende Faktoren erfordern eine höheren Bedarf an Zeit und/oder eine besondere Fachlichkeit.  \\   \\ Die erschwerenden Faktoren werden zusätzlich notiertund sind bei der Begutschtung durch den MDK (Einstufungsprüfung) von besonderer Bedeutung.  |   \\ Die pflegerschwerende Faktoren werden im PFLEGESTATUS notiert. Im TAGESPLAN wird handlungsleitend festgelegt, wie damit umgegangen werden soll.  | 
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